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Land- und Forstwirtschaft


Die Intensivierung und Spezialisierung der Landwirtschaft führt in ganz Europa zu Bodenerosion,  Wasserstress und einem starken Rückgang der biologischen Vielfalt. Zusätzlich werden durch die landwirtschaftliche Erzeugung neben Kohlendioxid auch die besonders klimawirksamen Spurengase
Distickstoffoxid (N2O), Ammoniak (NH3) und Methan (CH4) frei. Auch der Zustand der Wälder  verschlechtert sich durch Versauerung und abnehmende Bodenqualität. Da Pflanzen klimaschädliches CO2 aus der Atmosphäre filtern und speichern hat im Hinblick auf den Klimaschutz insbesondere
der Erhalt von Waldflächen und Wiederaufforstung hohe Priorität. Kommunen, die land- und forstwirtschaftliche Flächen besitzen, können durch ökologische Landwirtschaft und naturnahe Waldbewirtschaftung Wasser- und Bodenqualität verbessern, Lebensraum für Wildtiere schaffen
und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

  • humusmehrende Fruchtfolgen, Stallmistdüngung
  • schonende Bodenbearbeitung und Wiederaufforstung zur Erhöhung der Kohlendioxid-Bindung
  • umweltfreundliche Energieträger (Biomasse/Pflanzenöl) für Maschinen und Fahrzeuge
  • Zertifizierung der Kommunalwälder durch Forest Stewardship Council (FSC)