Energie
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Energiesparen bringt Gewinn - für die Umwelt und für die Geldbörse. Der größte Teil der Treibhausgas-Emissionen in Europa geht auf den Energiesektor zurück. Gleichzeitig sind die Einsparmöglichkeiten beim Stromverbrauch, bei der Gebäudeheizung und bei Industrieprozessen lange nicht ausgeschöpft. Der Bereich Energie gehört daher zu den wichtigsten Handlungsfeldern im kommunalen Klimaschutz. Um klimaschädliche Emissionen zu reduzieren, muss das Energiesystem von beiden Seiten angepackt werden: Es gilt, den sparsamen Umgang auf der Verbraucherseite mit einer klimafreundlichen Erzeugung von Strom und Wärme auf der Angebotsseite zu kombinieren.
Die Möglichkeit zur Einsparung von Haushaltsmitteln macht solche Maßnahmen für Kommunen besonders attraktiv.
- energetische Sanierung von städtischen Gebäuden und Einrichtungen
- Einsatz von regenerativen Energien in öffentlichen Gebäuden und Liegenschaften wie Schulen, Schwimmbädern, Verwaltungsgebäuden, Straßenbeleuchtung
- Nutzung von modernen Geräten (Beleuchtung, Computer, Motoren) mit geringem Stromverbrauch und Motivation der eigenen Beschäftigten zu energiesparendem Verhalten
- Einfluss auf (kommunale) Energieversorgungsunternehmen: verstärkter Einsatz von regenerativen Energien oder CO2-armen Energieträgern, dezentrale Kraft- und Heizwerke, effiziente Energienutzung durch Kraft-Wärme- Kopplung, Fern- und Nahwärmenetze
- Bereitstellung von Dachflächen kommunaler Gebäude für Solaranlagen
- Festlegung von energetischen Standards in Bebauungsplänen (z. B. Anschlusszwang Nah- / Fernwärme,
solarorientierte Bauleitplanung) - Energieeffizienzkriterien beim Bau und der Sanierung von Wohnungen im Besitz von städtischen Wohnungsgesellschaften
- finanzielle Anreize/Förderprogramme für energiesparendes (Investitions-) Verhalten (Raumwärme, Warmwasserzubereitung, Haushaltsgeräte, Beleuchtung).
- Beratungs- und Förderangebote für verschiedene Zielgruppen (Gewerbe, Haushalte, Handel, Industriebetriebe)






